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Download Berufsbild 1. Bezeichnung der Berufsgruppe: Der Radioniker ist zur Berufsgruppe der Energetiker zu zählen. 2. Radioniker Begriffsklärungen: Radionik und andere Biokommunikationsmethoden Radionik ist eine Methode zur Analyse der feinstofflichen Anteile jedes lebenden Systems, wie von Pflanzen, Tieren, Menschen, sozialen Einheiten - wie Gruppen, Betrieben, land- und forstwirtschaftlichen Arealen und anderen urbanen Bereichen des Planeten Erde, sowie zur Balancierung von Disharmonien im feinstofflichen und im Bereich von Informationsfeldern von Lebewesen. Radionik, Bioresonanz und ähnliche Methoden zählen zum Bereich der instrumentellen Biokommunikation. Darunter fallen alle diejenigen Verfahren, die die intuitiven Fähigkeiten des Menschen nutzen, um - in Verbindung mit physikalischen Geräten oder Instrumenten - die Kommunikation zwischen biologischen Systemen oder Bewusstseinsfeldern zu ermöglichen. Es handelt sich dabei um anwenderbedingte, d.h. bedienerabhängige Methoden, bei denen das menschliche Bewusstsein Teil des Funktionsprinzips ist. Die eingesetzten Geräte oder Instrumente sind materielle Repräsentanten eines geistigen Prinzips, die nur in Verbindung mit dem Operator aktiv werden. Es sind Konzentrationshilfen, die der Ausrichtung des Bewusstseins dienen, um Informationen energetisch-therapeutischer Art empfangen oder übermitteln zu können. Diese instrumentellen Methoden nahmen zu Beginn des letzten Jahrhunderts ihren Anfang und haben im Laufe der Jahrzehnte durch die jeweils vorherrschende Technik entsprechende Modifikationen und Änderungen erfahren. Die dafür gebräuchlichen Bezeichnungen spiegeln den jeweiligen Zeitgeist wider und sind als Radionik oder Bioresonanz bekannt. Es gibt aber zahlreiche weitere Begriffe dafür. Die Radionik nimmt insofern eine Sonderstellung ein, da sie einerseits die älteste instrumentelle Methode der neueren Zeit überhaupt ist und andererseits, dank moderner Computertechnik, den energetischen Heilungsansätzen eine völlig neue Dimension verliehen hat. Radionik ist ein eine Art Bioresonanz-System, das an Stelle von Testsätzen ein Ratensystem verwendet.
System System ist ein Netzwerk von Bestandteilen, die miteinander eine funktionelle Einheit bilden. Dieses Netzwerk zeichnet sich durch seine Organisation und seine Struktur aus. Unter Organisation sind die Beziehungen zu verstehen, die zwischen den Bestandteilen von etwas gegeben sein müssen, damit es als Mitglied einer bestimmten Klasse erkannt wird. Unter Struktur von etwas werden die Bestandteile und die Merkmale verstanden, die in konkreter Weise eine bestimmte Einheit konstituieren und ihre Organisation verwirklichen. Eine Einheit (Entität, Wesen, Objekt) ist durch einen Akt der Unterscheidung definiert. Anders ausgedrückt: Immer dann, wenn wir auf eine Einheit Bezug nehmen, implizieren wir eine Operation der Unterscheidung, die die Einheit definiert und möglich macht.
Lebendes System Aus der Sicht des Radionikers ist alles in der Schöpfung belebt. Merkmal des Lebendigen ist seine Vitalität. Das bedeutet, dass ein System dann als lebendig angesehen werden kann, wenn es von einer vitalen Kraft (ätherischer Kraft) durchdrungen ist.
Intuitive Wahrnehmung Darunter wird eine unmittelbar ganzheitliche Sinneswahrnehmung (im Gegensatz zum beobachtenden Wahrnehmen von Einzelteilen, das diskursiv ist) verstanden. Es meint das Erkennen des Wesens eines Gegenstandes in einem Akt und ohne Reflexion (Definition lt. Duden). Zur Wahrnehmung und Analyse des energetischen Zustandes eines lebenden Systems (Menschen, Wesen, ...) bedient sich der Radioniker neben sinnlichen Methoden vor allem intuitiver Methoden.
Radioniker Der Radioniker ist ein Therapeut, der mittels Radionik und anderer Methoden der Bio-Kommunikation die Hilfestellung zu einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit leistet. Der Radioniker, die Radionikerin, ist eine solche Person im wirklichen Sinne erst dann, wenn er/sie den/das Menschen/Wesen in seiner Gesamtheit erfassen kann: d.h. sowohl spirituell, geistig-mental, als auch emotional und enenergetisch-vital. Der Mensch, wie jedes andere Wesen auch, wird vom Radioniker als untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele wahrgenommen, in Abhängigkeit und im Zusammenwirken mit seiner Umwelt. Somit ist es dem Radioniker nicht möglich, eine Krankheit oder ein Symptom oder ein seelisches oder soziales Problem isoliert zu beurteilen und zu behandeln. Es müssen die einzelnen Parameter erfasst und ihr Zusammenwirken wahrgenommen und beurteilt werden. Der Begriff „Krankheit“ bedeutet für den Radioniker Disharmonien und Störungen im energetischen Bereich, im Energieflussbereich. Über das Erfassen des jeweiligen ganzen lebenden Systems (Menschen/Wesen) hinaus, muss nun der Radioniker danach trachten, in einem adäquaten Maß Störungen informationell (unter Zuhilfenahme seiner Methode) auszugleichen bzw. zu beheben. Auch wenn schon körperliche Erscheinungsbilder einer Krankheit bestehen, kann mittels der Radionik nur am übergeordneten energetischen, seelischen bzw. geistigen System harmonisiert werden. Heilung im Sinne des Radionikers bedeutet Aktivierung der Selbstheilungskräfte, des Selbstbewusstseins, der Selbstachtung und die damit verbundene Verbesserung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens.
3. Beschreibung der konkreten Tätigkeit
Umfassende Anamnese Die Anamnese ist die Erfassung der wesentlichen Vorgeschichte des lebenden Systems (Menschen, Wesen, ...), wobei nicht nur die körperlichen sondern auch die geistigen, seelischen, energetischen und sozialen Aspekte beachtet werden. Ziel der Anamnese ist die möglichst umfassende Erfassung von körperlichem und seelischem Befinden und der Lebensumstände. Die Anamnese umfasst das Erstgespräch – Klientengespräch und Beratung über ganzheitliche Systemzusammenhänge - , eine energetische Anamnese, ein Erfassen der gegenwärtigen Situation, Problemanalyse, sowie das Finden und bewusst werden der Talente, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen der Person und die Analyse der Störfaktoren. Die Aussagen eines Klienten, einer Klientin, basieren auf Freiwilligkeit. Die Wünsche und Ziele des Klienten sollen wahrgenommen werden bzw., wenn noch nötig, sollten diese gefunden werden. Die Erhebung kann auch unter Zuhilfenahme von weiteren Methoden wie Bioresonanz, Hautwiderstandsmessung, Arbeiten mit Bildern und Farben, intuitivem Arbeiten, Kirlianfotografie, Meditation u.ä. erfolgen.
Erstellen einer Diagnose Die Diagnose im Sinne des Energetikers bezieht sich auf die energetische Ebene und ist die Schlussfolgerung aus dem Erhebungsbefund der energetischen Störung. Sie ist somit keine Diagnose im schulmedizinischen Sinne.
Behandlung – Heilung - Harmonisierung Nach der energetischen Diagnose erfolgt die Zusammenstellung und der Einsatz der entsprechenden Informationsessenzen in unterschiedlichen Anwendungsformen, abgestimmt auf die Zielsetzung des Klienten, der Klientin. Die Einflussnahme des Radionikers erfolgt durch ein Informieren des feinstofflichen, energetischen Systems und entfaltet dort ihre Wirkung. Sie beruht auf der Übertragung von Schwingung und Information und nicht auf stofflichen oder chemischen Wirkprinzipien. Die Übertragung von Schwingung und Information kann über den Einsatz nichtarzneilicher Trägersubstanzen, wie z.B. Placebo-Globuli, Alkohol- und Wasserlösungen, Cremen, Steinen, Magnetfolien etc. oder in Form einer Fernbehandlung erfolgen. Die Tätigkeit des Radionikers umfasst somit auch die Herstellung von Informationsessenzen durch Aufmodulation auf einen stofflichen nichtarzneilichen Träger und deren Verkauf, bzw. kostenlose Abgabe. Die Anwendung dieser Mittel kann durch eine orale Einnahme, lokale Anwendung als Creme, Umschlag, Bad oder auf Hautzonen erfolgen. Die harmonisierende Tätigkeit des Radionikers ist im Sinne einer Volksmedizin zu verstehen. Volksmedizin ist ein Gut des gesamten Volkes und nicht einer spezifischen Gruppe. Volksmedizin stellt somit ein Menschenrecht dar.
Begleitende Beratung während des gesamten Harmonisierungsprozesses Die Beratung eines Radionikers umfasst das gesamte Spektrum der Harmonisierung der Informationsfelder eines lebenden Systems. Dazu ist eine regelmäßige Beobachtung, Interpretation und Besprechung der energetischen Analyse der Informationsfelder mit dem Klienten erforderlich. Zur Wahrnehmung und Analyse des energetischen und informationellen Zustandes eines lebenden Systems (Menschen, Wesen, ...) bedient sich der Radioniker neben sinnlichen Methoden vor allem intuitiver Methoden zur Wahrnehmung. Diese Wahrnehmungen sind in einer Zusammenschau dem Klienten bzw. Klientenvertreter zu interpretieren. Da die Harmonisierung des energetischen Systems eines Klienten auch Methoden der Körperarbeit mitberücksichtigen sollte, sind Unterweisungen, wie die Lebens-Energie dem Emotionalen bzw. Mentalen folgt, unerlässlich. Daher ist eine Beratung über Möglichkeiten der Unterstützung einer Harmonisierung durch Körperbewegung, Imagination und Denken ein wichtiger Aspekt einer Begleitung.
4. Ziel der Tätigkeit
Die Tätigkeit des Radionikers zielt auf * die Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit und Aktivierung der Selbstheilungskräfte ab. Damit ist eine Verbesserung des körperlichen, geistigen, seelischen, emotionalen und sozialen Wohlbefindens, sowie eine Steigerung des Selbstbewusstseins und der Selbstachtung verbunden. Auf diese Weise liefert der Radioniker auch einen Beitrag zu einer umfassenden Gesundheitsförderung, -pflege und Gesundheitsprophylaxe im Sinne der Volksgesundheit. * die Gesundheitsförderung, Gesundheitspflege und erfolgreiche Vorsorge als Beitrag zur Gesundheitsökonomie im Sinne des Gewerbewortlautes: "Hilfestellung zur Erreichung der körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit, u.a. mittels der Methode von Dr. Bach mittels Biofeedback oder Bioresonanz, mittels Auswahl von Farben, mittels Auswahl von Düften, mittels Auswahl von Lichtquellen, mittels Auswahl von Aromastoffen, mittels Auswahl von Edelsteinen, mittels Auswahl von Musik, unter Anwendung kinesiologischer Methoden, mittels Interpretation der Aura gemäß § 340 Abs. 4 GewO. 1994". * die Förderung der seelisch-geistigen Entwicklung und Erweiterung des Bewusstseins eines Klienten. * die Pflege der inneren Werte und der Persönlichkeit zu einem reifen, freien, selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen / System. * die Schaffung einer soliden Grundlage für eine höhere Lebensqualität, erweiterte Lebenssicht und Lebensweise. 5. Beschreibung der Arbeitsmittel zur Erreichung dieses Zieles Der Radioniker kann sich bei der intuitiven Wahrnehmung, der Übertragung der Schwingung und Information und Herstellung der Schwingungsessenzen geeigneter Hilfsmittel, auch auf technischer Basis, bedienen. Diese sind eine Konzentrationsunterstützung bei der selektiven und differenzierten Wahrnehmung. Radionikinstrumente bzw. -computer und andere Mittel zur Biokommunikation Die vom Radioniker verwendeten Arbeitsmittel sind Radionikinstrumente bzw. -computer verschiedener Art und Herkunft sowie andere Biokommunikationsgeräte. Hilfsmittel zur Verstärkung der außersinnlichen Wahrnehmung Als Hilfsmittel in diesem Sinne werden Pendel, radiästhetische Behelfe, Stickpad u.a. eingesetzt. Klientenbeweis ist etwas, das den Klienten im energetischen Sinne eindeutig identifiziert. Er dient zur Erleichterung der energetischen Kontaktaufnahme zum Klienten und der eindeutigen energetischen Identifizierung. Dabei kann es sich um körpereigene Substanzen (Blut, Speichel, Haare, Urin, Kot, Sputum, Pflanzenblätter, Gräser, Erde....) oder sonstige geeignete energetische Verbindungen (z.B. Foto, Unterschrift, Firmenlogo, Gebäude- bzw. Katasterpläne...) handeln. Trägersubstanzen für Schwingungen Als Trägersubstanzen für Schwingungen werden unarzneiliche Globuli, Alkohol-Wasser-Lösung, Öle, Cremen, Magnetfolien u.a. verwendet. Raten Raten sind Repräsentanten von morphogenetischen Feldern, die Informationen über Form, Stoff, Struktur, Prozess und Organisation enthalten. Diese Felder haben eine holografische Struktur. Dadurch sind die entsprechenden Informationen im Prinzip überall im Universum vorhanden und abrufbar. Diese morphogenetischen Felder sind nicht elektromagnetischer Natur. Sie liegen vermutlich auf einer Ebene jenseits von Raum und Zeit. Die Existenz einer solchen Raum und Zeit transzendierenden Ebene wird in der Zwischenzeit von einigen Physikern und Biologen (D. Bohm, F. Capra, K. Pribram, B. Heim, Rupert Sheldrake u.a.) sogar als zwingend notwendig angenommen. Mittels eines Radionikinstrumentes bzw. -computers und den Raten ist es dem Radioniker möglich, klientenspezifische Informationen aus den Steuerungsfeldern eines lebenden Systems abzufragen. Damit kann er die einer Disharmonie zugrundeliegenden Ursachen jedes lebenden Systems analysieren. Die Analyse kann von überall erfolgen, auch wenn das zu analysierende System sich tausende Kilometer davon entfernt befindet. Jeder lebenden materiellen Erscheinung, die auf die zellulare Ebene reicht, liegt ein Informationsfeld zugrunde, das über eine Rate erreicht werden kann. Diese Raten sind in einem Ratenverzeichnis zusammengestellt. (siehe Anhang: Musteranalyse) Sendestation Eine Sendestation dient der Fernübertragung von feinstofflichen Schwingungsinformationen (nicht elektromagnetischer Schwingungen). Sie stellt keine Art von Sendern mit elektromagnetischen Frequenzen dar, sondern ist Mittler zwischen dem kausalen Hyperraum und dem morphogenetischen sowie energetischen System des Klienten. Der kausale Hyperraum ist jene Ebene, in der die Informationen eines Individuellen Höheren Selbst kausal vorhanden sind. Sie ist dem energetischen Bereich übergeordnet. Erst auf dieser energetischen Stufe kann es zu Disharmonien kommen, die wiederum im Materiellen ihr sichtbares Abbild finden können.
6. Zielgruppe Der Radioniker sieht seine Zielgruppe in allen Formen lebender Systeme. Dies sind Menschen jeder Altersgruppe, aber auch Tiere, Pflanzen, ökologische Systeme, Lebensgemeinschaften, Interessengemeinschaften, Arbeitsgemeinschaften und Firmensysteme. 7. Fortbildung Eine regelmäßige Fortbildung wird empfohlen, insbesondere Praxistrainings.
8. Ethische Grundsätze Schweigepflicht Radioniker beachten die Schweigepflicht. Was er/sie aus der Beratung mit einem Klienten, einer Klientin erfährt, wird in keiner Weise veräußert. Radioniker haben sich in all ihren Entscheidungen und Beratungsschritten am Wohle der Klienten zu orientieren. Radioniker haben sich an den Wünschen und Zielsetzungen ihrer Klientin, ihres Klienten, zu orientieren. Sie haben ihren Beruf nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben und die Zusammenarbeit mit anderen für die Gesundheit zuständigen Berufsgruppen zu fördern. Sorgfaltspflicht Radioniker haben Ihren Beruf gewissenhaft und mit großer Sorgfalt auszuüben. In der Beratung und Behandlung steht dem Radioniker immer Qualität vor Quantität. Der Radioniker achtet und wahrt immer die Würde und die Wünsche des Klienten. Er/sie setzt seine Fähigkeiten niemals manipulativ ein. Seine/ihre Arbeit zeichnet sich durch die Fähigkeit des aktiven Zuhörens und seiner/ihrer fachlichen Kompetenz aus. Radioniker sind bestrebt, ihre persönlichen und beruflichen Grenzen und Möglichkeiten wahrzunehmen und ihre menschliche sowie fachliche Kompetenz durch Fortbildung weiterzuentwickeln. Aufklärungspflicht Radioniker haben ihre Klienten darüber aufzuklären, dass sie keine Diagnose im schulmedizinischen Sinne stellen und eine ärztliche Behandlung oder Gesundenuntersuchung nicht ersetzen. Sie haben weiters die Pflicht, den Klienten die Möglichkeiten und die Grenzen ihrer Arbeit, in bezug auf das Anliegen des Klienten, aufzuzeigen. Überweisungspflicht Radioniker dürfen keine Beratungen annehmen oder fortsetzen, wenn eine Krankheit vorliegt oder zu erwarten ist, die ihre Fähigkeit und Kompetenz übersteigt. In solchen Fällen muss eine Zusammenarbeit mit einer dafür zuständigen Fachkraft angestrebt oder eine Überweisung an einen solchen Dritten erfolgen. Radioniker dürfen für die Überweisung von Klienten an einen Dritten keine Vergütung nehmen. Aufzeichnungspflicht Über die Daten der Klienten und die angewendeten Behandlungsmethoden müssen vom Radioniker Aufzeichnungen geführt werden. Klarheit und Transparenz in der Rechnungslegung Das Berechnungssystem des Radionikers für seine Leistungen müssen dem Klienten transparent sein, damit er die für eine radionische Dienstleistung entstehenden Kosten selbst berechnen kann. Räumlichkeiten Radioniker haben dafür zu sorgen, dass geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die eine ungestörte und diskrete Beratungstätigkeit und Arbeit ermöglichen. Standesgemäßes Verhalten Radioniker haben Ihren Beruf gewissenhaft auszuüben. Sie sind verpflichtet jedes standeswidrige Verhalten zu unterlassen. Ein Verhalten ist dann standeswidrig, wenn es das Ansehen des Berufsstandes beeinträchtigen kann oder die Interessen des Berufsstandes zu schädigen vermag. Ein solches standeswidriges Verhalten liegt insbesondere dann vor, wenn ein Radioniker seine/ihre berufliche Autorität zur Erreichung persönlicher Vorteile oder zur Herstellung eines Abhängigkeitsverhältnisses mißbraucht, der persönliche Leidensdruck von Klienten ausgenützt wird, um sich persönlich zu bereichern, Bindungen welcher Art auch immer eingehen, die ihre berufliche Unabhängigkeit gefährden könnten, im Rahmen der Beratung mit einer selbständig erwerbstätigen Person zusammenarbeiten, obwohl sie wissen oder bei Anwendung der ihnen obliegenden Sorgfalt wissen müssen, dass diese Person keine Berufsberechtigung besitzt. Radioniker verhalten sich im Umgang und im Geschäftsverkehr mit anderen Berufsgruppen insbesondere dann standeswidrig, wenn sie Leistungen unentgeltlich oder generell zu Bedingungen anbieten oder erbringen, die den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen kaufmännischen Geschäftsführung widersprechen oder andere Berufsangehörige oder deren Leistungen in unsachlicher Weise herabsetzen oder nicht zur Zusammenarbeit mit Kollegen ihrer Berufsgruppe oder mit Angehörigen angrenzender Berufe bereit sind, obwohl dies zur Abklärung einer bestimmten Frage erforderlich wäre. Sonstige Berufspflichten Radioniker sind verpflichtet, ihren Klienten oder deren gesetzlichen Vertretern alle Auskünfte über die Beratung, insbesondere über die voraussichtliche Dauer und die Art der Beratung und die Höhe des pro Beratungsstunde zu bezahlenden Honorars zu erteilen.
9. Form der Standesvertretung Wirtschaftskammer (Dienstleistung) 10. Haftpflichtversicherung Eine Verpflichtung zu einer Haftpflichtversicherung sowie eine Rechtsschutzversicherung wird abgelehnt. Es wird den Radionikern jedoch empfohlen, solche Versicherungen im eigenen Interesse und zur Gewährleistung der Sicherheit im Rechtsfall abzuschließen. 11. Interdisziplinäre Zusammenarbeit Zusammenarbeit ist mit allen jenen Berufsgruppen erwünscht, die einen Beitrag zur Gesundheit leisten. 12. Ergänzung zum Radioniker allgemein Volksheilkunde ist die Heilkunde des Volkes. In diesem Sinne kann auf eine Tradition zurückgeschaut werden, die seit es Geschichte gibt, dokumentiert ist. Und dies ist rund um den Erdball so. Aus allen Kontinenten ist eine Heilkunde des Volkes bekannt. Die dem Heilen zugrunde liegenden Weltbilder und Konzepte sind unterschiedlich. Sie müssen aber in sich schlüssig sein, und im Rahmen der Grenzen des Systems des Weltbildes ist eine Heilung oder die Erhaltung der Gesundheit auch erfolgreich. Die verwendeten Weltbilder und Konzepte unterliegen - den Erkenntnissen der Beteiligten des sozialen, religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Systems entsprechend - einer Wandlung. Diese drückt sich in Bildern und in Sprache aus. Oft werden alte Bilder und Begriffe neuen Strömungen der Erkenntnislandschaft angepasst oder durch deren Begriffsvorstellung ersetzt. Das bildhafte und sprachliche Erfassen eines Phänomens ist nicht nur für die Heilerin, den Heiler, wichtig; der Erfolg einer Hilfestellung hängt zunehmend davon ab, ob sich der oder die Kranke eine Vorstellung vom Zusammenhang der Störung machen kann oder nicht. Je akzeptabler eine Erklärung für den Erkrankten ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie die Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Die wohl älteste Form der Hilfestellung im Falle einer Disharmonie in einem lebenden System (einem Menschen, einer sozialen Gemeinschaft oder in der Gesamtökologie der Natur), ist die von Medizinleuten und Schamanen: Das schamanische System hat meist eine Schöpfungsgeschichte, in der die Wurzeln der Geschöpfe (des Menschen) begründet sind. Die Schöpfung wird als Gesamtheit des Feinstofflichen und des Grobstofflichen aufgefasst. Es gibt zwar unterschiedliche Wahrnehmungsorgane für diese Bereiche. Dies hat jedoch keinen Einfluss darauf, dass die beiden als Gesamtheit verstanden werden. Das Grobstoffliche existiert ohne das Feinstoffliche nicht, das Feinstoffliche muss sich jedoch nicht bis zur Grobstofflichkeit verdichten. Beide sind nur unterschieden in ihrer Dichte. Krankheit wird als eine Störung, die von außen oder von innen kommen kann oder vorgeburtlich bzw. schicksalhaft angelegt ist, aufgefasst. Bei der Diagnose wird daher auf diese drei Bereiche besonders geachtet. Eine Heilung bedeutet die Wiederherstellung der Ganzheit des Systems (Menschen). Für die Heilung wird / werden *Bilder, Symbole und Sprache in rituell bewusster und in gehobener Weise eingesetzt, *die Emotionen des Klienten aktiviert, *ein erhöhter Grad der Aufmerksamkeit des Systems (Menschen) zum Ziel gesetzt, *ein Verständnis für die Störung angestrebt und *Hilfen materieller Art, wie beispielsweise Mineralien, Kräuter, Tiere, aber auch Ritualobjekte (Kraftgegenstände) eingesetzt Alle genannten Arten werden sowohl vom Heiler als auch vom Klienten(-System) aktiv zum Einsatz gebracht. Ein Heiler, eine Heilerin, muss ganz bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten entwickeln: Es muss ein Grundverständnis, eine Grundannahme, was Schöpfung und Geschöpf ist, aufgebaut werden. Für die unterschiedlichen Bereiche müssen Orientierungsmöglichkeiten geschaffen, die Topographie bekannt werden. Ein wesentliches Kriterium ist, dass für die jeweilige Problemlage ein Zusammenhangsverständnis sowohl im feinstofflichen wie auch im grobstofflichen Bereich aufgebaut wird. Um die Erkenntnisse des Heilers, der Heilerin, dem Klienten auch einsichtig werden zu lassen, muss er/sie ein entsprechendes Maß an Erklärungs- und Darstellungsvermögen, d.h. pädagogische Fähigkeiten und solche der Kommunikation und Beratung entwickeln. Damit die Problemlage des Klienten erfasst werden kann, muss ein entsprechendes Maß an intuitiver Wahrnehmung entwickelt werden. Um einen Einfluss auf die Organisationskräfte ausüben bzw. feinstoffliche Bereiche beeinflussen zu können, muss die Fähigkeit der Imagination und Inspiration vom Heiler, von der Heilerin, entsprechend trainiert werden. Damit die in der Imagination entwickelten Kräfte auch entsprechend zum Einsatz kommen, d.h. ausgerichtet werden können, muss die Fähigkeit, sich und das Imaginierte konzentrieren zu können, entwickelt werden. Die zeitgemäße Form der schamanischen Tradition des Heilens ist jene der instrumentellen Biokommunikation. Als ritueller Gegenstand dient also ein zeitgemäßes Instrument (z.B. Radionikinstrument bzw. –computer). Die Sprache, um Welt und Phänomene beschreiben zu können, ist die der modernen Physik. Da es sich bei der instrumentellen Biokommunikation um ein subjektives Heilverfahren handelt, und diese sich im System zwischen Heiler und Klienten ereignet, sind hier die Bedingungen der Volksheilkunde gegeben. Volksheilkunde ist eine Heilkunde des Volkes, also der Menschen, und daher ein Menschenrecht. Dieses Recht bezieht sich sowohl auf die Ausübung als auch auf die Inanspruchnahme. |